Mehr mit weniger

Kreativ sparen

HOLUNDERBEERSIRUP 15. August 2010

Eine kleine Tour mit dem Fahrrad, und ruckzuck hatte ich ein gutes Kilo Holunderbeeren geerntet.

Zuhause hab ich sie gewaschen und abgezupft (nur die, die richtig schwarz sind)  und aufgekocht und etwas köcheln lassen, dann in ein Sieb abgegossen, ein bisschen gedrückt, bis der meiste Saft raus war. Es ergab einen 3/4 Liter. Mit Wasser hab ich aufgefüllt auf 1 l. Dazu gab ich 20g Zitronensäure, 1 Päckchen Vanillezucker und 1kg normalen Haushaltszucker. (Den übrigen Trester habe ich noch mal mit meinen Brombeeren für Marmelade gekocht.) Diese Lösung hab ich aufgekocht und in kochendheiß ausgespülte Flaschen gegeben. Mit gesprudeltem Wasser verdünnt (etwa 1:7) ist das ein köstliches, billiges und sehr gesundes Getränk.

Alternativ kann man den Sirup mit Glühweingewürzen kochen, dann wird es eine feine Essenz für heißen Punsch im Winter (und ein Grippemittel).

Man muss sich übrigens beim Sirupkochen nicht sklavisch an irgendwelche Rezepte halten und darf ruhig kreativ sein. Wenn er allerdings 1 Jahr halten soll, sollte das Verhältnis Flüssigkeit : Zucker möglichst 1:1 sein und die Flaschen sehr sauber und die Verschlüsse dicht.

Übrigens ist eine Flasche Sirup immer auch ein schönes und persönliches  Mitbringsel, und ich liebe es, mein Einmachgut mit hübschen, selbstgemachten Etiketten zu versehen – sieht einfach schön aus.

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